Nach The Monkey Wrench Gang wieder eines meiner Lieblingsbücher von Edward Abbey: Good News

Good News hat in seinem Schaffen einen gewissen Sonderstellenwert. Es ist sein einziger Science Fiction-Roman. Er schildert darin eine postapokalyptische Welt, um genauer zu sein einen postapokalyptischen Westen. In gewisser Weise transportiert Abbey in Good News das Western-Genre in die Zukunft.

Wie man es von den Romanen von Edward Abbey gewohnt ist, ist auch Good News voller Abenteuer und Spannung. Gleichzeitig erzählt er aber eine überaus emotionale Geschichte von einem Vater, der seinen verlorenen Sohn sucht. Good News ist zudem auch abermals ein Roman, der etwas mythisches ausstrahlt. Vielen Romanen von Edward Abbey haftet eine „Larger-than-Life“ Atmosphäre an, die auch hier perfekt zur Geltung kommt.

Was aber Good News für mich, genau wie die meisten Romane von Abbey, zu etwas ganz besonderem macht, ist die Fähigkeit des Autors seine Weltanschauung und Gedanken zur Menschheit in ungemein unterhaltsame Geschichten zu verpacken.