Autor

Schlagwort: Sci-Fi Seite 1 von 4

Geburtstag

Heute hatte der Junge Geburtstag. Er zitterte ein wenig vor Angst. Er musste zur Abmessung. Das letzte Mal war er nur mehr zwei Zentimeter unter der erlaubten Größe.

Diesmal war er darüber. Er war jetzt 141cm groß. Zu groß. Der Junge wurde ausrangiert. Fortan durfte er nicht mehr in den Schächten arbeiten und nach den versunkenen Städten graben. Die Schätze der Vergangenheit blieben ihm nun für immer verborgen.

Zweitkontakt

Ein kleines rechteckiges Gerät. Besitzt unzählige Informationen und ist weit verbreitet. Auf den ersten Blick überaus intelligent, aufgrund des gespeicherten Wissens.

Scheint parasitäre Lebensform zu sein. Ist immer mit größeren, zweibeinigen Geschöpfen verbunden. Parasit nutzt diese Lebewesen zur Fortbewegung und Energiegewinnung. Wirtkörper wird süchtig nach Parasit, klammert sich regelrecht an ihn und bekommt von seiner Umwelt nichts mit.

Erstkontakt

Die Erde. Auf der Suche nach intelligentem Leben.

Erster Kontakt mit einer auf dem gesamten Planeten weit verbreiteten Spezies, die in vielen verschiedenen Variationen existiert. Die häufigste Art besitzt eine metallische Karosserie. Vier runde Reifen, auf denen sie sich in unterschiedlicher Geschwindigkeit fortbewegen. Mehrere Arme, die sich öffnen und andere Geschöpfe entlassen und aufnehmen. Ist das ihre Nahrung? Wenn ja, ist es eine prädatorische Spezies.

Fleischwolf

Auf den Straßen der ganzen Welt herrscht Krieg. Diesmal nennt es sich Bürgerkrieg, weil die Bevölkerung gegen die eigenen Regierungen und Konzerne kämpft, die sie angelogen und betrogen haben. Danach zerfleischen sich die Menschen selbst.

Wir warten im Weltraum einfach ab. Und wenn sich die Menschen dezimiert haben, übernehmen wir die Erde. Die leichteste Invasion aller Zeiten.

Das Zeitalter der Kröte

Das Zeitalter der Kröte ist einfach geil. Anders kann man es nicht sagen. Das Buch packt von Anfang an, hat aber einen sehr eigenwilligen Stil. Mir persönlich hat der enorm gut gefallen und fand, er passt perfekt zu Setting und Geschichte.

Ihr Hobby ist Mord

Egal wie viele Menschen in ihrer kleinen Ortschaft ermordet werden, niemand verdächtigt sie. Weil sie alt ist und Krimis schreibt. Alle glauben, sie will helfen. Den Ermittlern beim Auflösen des Falles. Den Opfern Gerechtigkeit zu bekommen. Sich selbst um Stoff für einen neuen Roman zu haben.

In Wahrheit fragt sie sich, wie viele Morde sie noch begehen muss, bis endlich jemand durchschaut, dass sie alle Menschen in dieser kleinen Ortschaft tötet. Und sie tut es gern. Jeder braucht ein Hobby.

Agententräume

Er steht jeden Morgen auf, verabschiedet sich von seiner Familie und fährt zur Arbeit. Dort tippt er den ganzen Tag am Computer, gibt Zahlen ein, hält Meetings ab. Ein weiterer ereignisloser Tag.

Nach der Arbeit kommt er heim und isst mit Frau und Kind zu Abend. Sie wechseln sich ab mit dem Kochen. Sie sehen fern, gehen aus oder spielen etwas. Sie schlafen selten miteinander, aber das ist okay.

Er wacht auf. Agent 700 träumte wieder von einem normalen Leben. Die Langeweile gefiel ihm gut.

Klischee 4 – Kugelsicher

Ein Schuss sollte genügen. Er zielt perfekt. Die Kugel trifft den Tank des flüchtenden Wagens. Der große Held freut sich auf die Explosion. Nichts geschieht. Das Auto fährt weiter und die Bösen können entkommen.

Er fragt: „Sind hier alle Autos kugelsicher?“

In seiner Welt hat das immer funktioniert. Ein Schuss und jedes Auto fliegt in die Luft. Hier nicht. Nicht in dieser Wirklichkeit. Da gewinnen viel zu oft die Bösen. Und die Guten stehen mit leeren Händen da.

Klischee 3 – Kugel im Körper

Er holt die Kugel aus dem Körper seines Kollegen. Das hat bisher ohne Probleme geklappt. Alle haben überlebt, nachdem er die Kugel entfernt hat.

Diesmal geht es schief. Er kann die Kugel entfernen, doch sein Kollege hört nicht auf zu bluten. Da kann er noch so fest auf die Wunde pressen, er rettet damit niemandem das Leben. Am allerwenigsten dem Kollegen, der unter seinen Händen stirbt. Er ist zwar ein großer Held, aber er ist kein Chirurg. Hätte er die Kugel am besten gelassen, wo sie war.

Klischee 2 – Zigaretten

Es geschieht auf einer Tankstelle. Die Bösen sind in ihrem Auto gefangen. Benzin rinnt aus und breitet sich langsam über den Asphalt aus. Cool und lässig zündet er sich eine Zigarette an, macht einen Zug davon, damit die Spitze richtig glüht, und wirft sie ins Benzin.

Eigentlich sollte es in Flammen aufgehen und das Auto in die Luft jagen. Aber das passiert nicht. Stattdessen dämpft das Benzin die Zigarette mit einem Zischen aus. Die Bösen entkommen aus dem Auto und verprügeln ihn so richtig.

Seite 1 von 4

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén

Marco Rauch
Privacy Overview

This website uses cookies so that we can provide you with the best user experience possible. Cookie information is stored in your browser and performs functions such as recognising you when you return to our website and helping our team to understand which sections of the website you find most interesting and useful.