Horror, Krimi

Status: Überarbeitungsphase

Inhalt:

Jeff lebt am Rande der Gesellschaft, aber in seiner Zeit als Obdachloser hat er viel über die Menschen gelernt. Er hat eine besondere Fähigkeit erworben, nämlich sich in die Häuser von anderen Familien einzuschleichen, ohne dass sie von ihm wissen.

So zieht er auch in das Haus von Ines und Robert ein, die gerade frisch verheiratet sind. Sie wissen nichts von Jeff, er lebt neben ihnen im Haus, stets unsichtbar und ohne Spuren zu hinterlassen, die dem jungen Ehepaar auffallen würden. Dafür hat er sich ein geheimes Zimmer eingerichtet, von dem Ines und Robert nichts wissen, und bedient sich Nachts oder wenn die beiden arbeiten sind von ihrem Kühlschrank.

Zuerst beobachtet Jeff die beiden nur. Heimlich nimmt er auf diese Weise an ihrem Leben teil und fühlt sich dazugehörig. Immer mehr sieht er sich als ein Mitglied der Familie.

Doch die Rolle als stiller Beobachter reicht ihm irgendwann nicht mehr. Er greift aktiv in das Leben der beiden ein. Er entwickelt eine Besessenheit für Ines und hat das Gefühl, ihr Ehemann Robert sei nicht der „Richtige“ für sie.

Robert und Ines wissen nicht, was mit ihnen geschieht. Ihr ganzes Leben scheint zu zerbrechen. Jeff hat nur ein Ziel. Die beiden auseinanderbringen und selbst der Mann an der Seite von Ines werden.

Hinter den Kulissen:

Der Untermieter war, ähnlich wie Gegen das Ende, ursprünglich komplett anders gedacht. Angefangen hat es als sehr fragmentarische Kurzgeschichte. Dann wurde mir aber gesagt, dass Figuren und Handlung mehr hergeben würden, also hab ich die ganze Sache Stück für Stück erweitert.

Das war so nicht geplant. Für mich war die Kurzgeschichte eigentlich fertig. Aber ich hab dann einfach an der Geschichte weitergeschrieben und hab jetzt plötzlich einen Roman vor mir liegen. Also alles eher spontan und zufällig. Definitiv kein „geplantes“ Buch (wobei wirklich „geplant“ ist ohnehin keiner meiner Romane).

In der Zwischenzeit wurde daraus sogar ein Drehbuch. Das hätte der Kurzfilm Fräulein Immerda werden sollen. Der war auch in der Entwicklung schon weit fortgeschritten, auch wenn er sich inhaltlich und stilistisch stark vom Roman unterscheidet. Leider ist aus dem Kurzfilm letztlich nichts geworden.

Aber dafür hab ich jetzt einen neuen Roman. Derzeit überarbeite ich das Manuskript gerade, vielleicht auch nicht zum letzten Mal, bevor der Roman auf die Suche nach einem Verlag geht. Dann wird sich zeigen, ob das Teil jemand veröffentlichen wird …